Sep03

Social Media Recruiting Report 2012: Post & Pray Recruiting war früher

165

Der neu erschienene Social Media Recruiting Report 2012, durchgeführt unter über 10.000 Personalern (Die teilnehmenden Arbeitgeber repräsentieren mehr als 3,3 Mio. Mitarbeiter und wollen in 2012 mehr als 160.000 neue Mitarbeiter einstellen) durch das ICR, Institute for Competitive Recruiting, Heidelberg, zeigt, daß Social Media den Durchbruch im Recruiting geschafft hat und als ernstzunehmender Einstellungskanal angekommen ist:


 

 

 

 

Dies sind einige der Highlights des dritten Social Media Recruiting Reports 2012:

 

 

• Doppelt so viele Arbeitgeber wie 2010 (24 % zu 12%) suchen proaktiv in Social Media nach neuen Mitarbeitern.

• Soziale Netzwerke liegen bereits auf dem dritten Platz im Ranking bei der Frage, wo Stellenanzeigen veröffentlicht werden.

• Bei den Einstellungsquellen liegt Social Media auf Platz 4 und hat sich innerhalb von 3 Jahren von Platz 7 hochgearbeitet und ist damit der Shooting Star des Rankings.

• XING ist mit Abstand die erste Wahl für das proaktive Recruiting in Sozialen Netzwerken bei Arbeitgebern.

• Während große Unternehmen noch hauptsächlich Anzeigen (Print oder Online) schalten, halten sich kleine Unternehmen hierbei stark zurück und suchen dreimal so häufig wie die großen proaktiv nach neuen Mitarbeitern.

• Arbeitgeber aus der IT- und Beratungsbranche sind teilweise bis zu fünfmal so proaktiv wie Ihre Kollegen aus der Finanzdienstleistung oder dem Maschinenbau.

• Arbeitgeber mit einem qualitativ besseren Recruitment sind viermal so proaktiv wie ihre schlechteren Kollegen.

Vielen Arbeitgebern fällt es derzeit schwer, qualifizierte Fachkräfte zu finden. Anzeigen in Print- oder Onlinemedien schalten, auf eingehende Bewerber warten und dann aus den eingehenden Bewerbungen die Passenden auswählen: für die Mehrheit der Unternehmen war dies bisher der völlig normale (passive) Weg, um an Bewerber für Ihre offenen Stellen zu kommen.

Viele Arbeitgeber merken aber, dass sie weniger Bewerbungen bekommen, dass deren Qualität sinkt und ihnen Anzeigen (Print- oder Online) nicht unbedingt mehr helfen. Deshalb feilen sie an den Methoden, wie sie neue Zielgruppen proaktiv ansprechen und gewinnen können. Unternehmen versuchen, neben dem aktiven Markt an Stellensuchenden auch den Pool an potenziellen (latenten) Kandidaten anzuzapfen, die nicht aktiv auf der Suche nach einem neuen Job sind. Personalbeschaffung wird proaktiver!

s